Mein Start beim City Triathlon Bremen 2017

Anmeldung erfolgt, beim City Triathlon Bremen 2017
Anmeldung erfolgt, beim City Triathlon Bremen 2017

Nachdem ich im letzten Jahr in Bad Oldesloe beim Poggensee Triathlon, als Starter in der Hobbygruppe, und als Staffelläufer beim Ostseeman in Glücksburg eine wirklich sehr sympathische „Triathlon-Szene“ kennen lernen durfte, habe ich mich heute entschieden, meinen ersten so richtigen Triathlon beim City Triathlon in Bremen über die Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) zu absolvieren. Auf dem Weg dahin werde ich noch einige Läufe bestreiten und natürlich wieder beim Poggensee Triathlon, dieses Mal als Starter in der Sportgruppe, an den Start gehen. 

Sparkassen Marathon in Plauen

Das war der Sparkassen Marathon 2016 in Plauen. In 1:33:05 lief ich in der Gesamtwertung auf Platz 23 von 307 Finisher und leider nur auf Platz 4 in meiner AK. Mit sonnigen 21 Grad war es ziemlich warm und laut Garmin hatte die Strecke 188 Höhenmeter. Aber ich bin rundum zufrieden, denn das Training genießt seit Monaten keine Priorität. Im nächsten Jahr wird der Sparkassen Marathon in Heidelberg ausgetragen und dann hoffe ich wieder etwas trainierter an den Start gehen zu können.

Poggensee Triathlon – mein erster Triathlon

Heute lag der 24. Poggensee-Triathlon an. Mit sonnigen 20 Grad und leichtem Wind zeigte sich das Wetter von seiner guten Seite. Die Wassertemperatur betrugt 21 Grad.


In 1:23:45 habe ich meinen Triathlon absolviert (500 m Schwimmen, 23 km Radfahren und 7 km Laufen) und belegte damit Platz 3/M45 und Platz 5 in der Gesamtwertung der „Hobby-Triathleten“. Mir hat dieser Triathlon hat viel Spaß gemacht und es war alles in allem eine schöne Erfahrung, diese Sportart einmal ausprobiert zu haben.

14. Remmers-Hasetal-Marathon in Löningen

14. Remmers-Hasetal-Marathon in Löningen
14. Remmers-Hasetal-Marathon in Löningen

Unvorbereitet und völlig überraschend habe ich meinen heutigen Marathon in handgestoppten 3:09:08 gefinisht. Und das trotz Dauerregen und reichlich Wind. Die Veranstaltung ist super organisiert und die Stimmung war an den Spots großartig. Ich denke, hier werde ich im nächsten Jahr wieder starten.

Offizielle Zeit 3:09:09 (1.HM 1:34:28, 2. HM 1:34:41), Platz 3/ M45 und Platz 10 in der Gesamtwertung 🙂

37. Travelauf in Bad Oldesloe

Halbmarathon beim Travelauf 2015
Halbmarathon beim Travelauf 2015

Am Wettkampftag um halb zehn frühstücken und um 10:15 Uhr am Start stehen – ich hatte heute nicht die Bohne Lust auf diesen Lauf. Aber das Wetter schien sich gegenüber der Vorhersage noch ein wenig zu halten und ich wollte zumindest zwei Testläufe vor dem Hamburg Marathon absolvieren.

Also schwang ich mich auf mein Fahrrad und radelte ins Kurparkstadion, holte meine Startnummer ab und zog mich um. Danach blieben mir noch zehn Minuten bis zum Start, die ich mit etwas Warmlaufen und viel Sabbeln verbrachte. Die Stimmung unter den Oldesloer Läufern war gut.

Der Startschuss lief pünktlich und wir liefen eine halbe Runde im Stadion und dann rauf auf den Bahndamm. Meine Hausstrecke kenne ich zu gut. Die ersten drei Kilometer geht es gut bergan. Ob kurz und steil, oder moderat ansteigend, dafür aber lang gezogen. Ich drosselte bewusst mein Tempo und ließ andere vor. Auf den flacheren Abschnitten zog ich wieder an und holte die ersten „Sprinter“ innerhalb kurzer Zeit wieder ein und ließ sie dann endgültig hinter mir.

Von Oldesloe aus liefen wir an Rümpel, Rolfshagen und Barkhorst vorbei. Kurz vor Mollhagen war die 10,5 km Wendemarke. Da die Strecke in südwestliche Richtung verläuft, liefen wir auf dem Hinweg permanent gegen den sehr frischen und in Böen teilweise stürmischen Wind. Höhe Rohlfshagen, also nach knapp vier Kilometern, fing es obendrein an zu regnen. Schnell wurde der Bahndamm matschig und es bildeten sich überall Pfützen.

Als ich an der Wendemarke ankam, war ich platternass, war durchgefrohren und sah aus, als hätte ich mich grade im Schlamm gesuhlt. Mittlerweile hatte sich meine Pace von anfänglichen 4:20 min/ km auf 4:26 min/ km verschlechtert.

Nach der Wendemarke zog ich mein Tempo an. Der Rückenwind schob und die nasse Kälte ließ sich besser aushalten. Dummerweise drehte der Wind auch auf dem Rückweg um die Knicks und Böschungen ein und nervte erneut, dieses Mal von der Seite bzw. von schräg-vorne. Mit einem 4:19er Schnitt lief ich die nächsten 10 km in Richtung Ziel zurück. Mehr war nach den drei Wochen kränkeln immer noch nicht drin.

Auf dem letzten Kilometer gab ich mir nochmals einen Ruck und lief mit einer 4:11er Pace ins Ziel – und dann direkt unter die heiße und stundenlange Dusche. 🙂

Mein Halbmarathon in Zahlen.

  • Distanz: 21,10 km
  • Zeit: 1:32:08
  • Pace: 4:22
  • HF ø158 bpm

Meine Zwischenzeiten:

  • 10,00 km / 44:21.6 / Pace 4:26
  • 10,00 km / 43:06.9 / Pace 4:19
  • 1,11 km / 4:38.5 / Pace 4:11

Gelaufen bin ich in der Altersklasse M45, 5. Platz in meiner AK/ 18. Platz in der Gesamtwertung von 67 Läufern.

Bedingungen: 10 Grad, sehr windig und in Böen stürmisch aus Süd-West. Eiskalter Regen. Der Bahndamm war entsprechend matschig und rutschig.

11. Sparkassen Ostseelauf

Das Wetter zeigte sich am Wettkampftag fast von seiner besten Seite. Nahezu wolkenlos, sonnig und ein leichter Wind pustete aus Süd-Ost. Letzterer und Temperaturen um 3 Grad waren hingegen nicht so optimal.

Ich hatte mich ursprünglich für den 10 km Lauf angemeldet und mich trotz meiner drei Wochen kränkeln auf den Halbmarathon umgemeldet. Dabei war mir klar, dass ich meine Zeit aus dem Vorjahr nicht unterbieten würde. Aber mit einer Pace von 4:20 min/ km sollte ich gut durchkommen, dachte ich mir.

Optimistisch schlängelte ich mich also durch die Startaufstellung bis in eine der vordersten Reihen, denn beim Ostseelauf wird keine Nettozeit gemessen. Ich schätze, dass noch um die 50 Läufer jeder Leistungsklasse vor mir standen und hoffte dabei sehr, dass ich nicht all zu lange im Stau hängen bleiben würde.

Pünktlich um 11:00 Uhr fiel der Startschuss beim 11. Sparkassen Ostseelauf in Timmendorfer Strand. Der Start und die ersten 500 m verliefen gut, flüssig und ohne rumeiern. Ich konnte vom Start weg eine 4:16er Pace laufen. Dieser Puffer war gut für Gehirn und Motivation. Aber nach 10 km merkte ich jedoch zunehmens, dass dieser Lauf reichlich anstrengend würde. Und so kam es dann auch.

Mein Puffer reduzierte sich auf der zweiten Hälfte des Laufes bis auf eine 4:19er Pace und ich hatte wirklich Mühe, mein Tempo zu halten. Drei Kilometer vorm Ziel griff ich mir noch einen Becher Wasser und nahm einen letzten Schluck. Und dann kam das Unfassbare – ich bekam Seitenstiche. Wahrscheinlich lag es an dem sehr kalten Wasser, denn es kann kaum mehr als 3 Grad gehabt haben.

So lief ich so also die letzten Kilometer mit Bauchweh ins Ziel und habe am Ende meine Vorhersage, die 4:20er Pace durchzulaufen, eingehalten können.

Meinen Laufkumpel Roland, der mir beständig in 10 – 20 m Abstand folgte, hat meine Pace und der konstanten Lauf sehr gefreut. Er ist ein super Rennen gelaufen und hat mich nachträglich als seinen inoffiziellen Pacemaker erkoren 😉

11. Sparkassen Ostseelauf in Timmendorf, Schleswig-Holstein Magazin vom 22.03.2015
11. Sparkassen Ostseelauf in Timmendorf, Schleswig-Holstein Magazin vom 22.03.2015

Im NDR Scheswig-Holstein Magazin wird ab der Minute 25:20 über den Ostseelauf berichtet.

Befinden: Solala. Bin froh, dass ich meine angepeilte 4:20er Pace halten konnte. Im letzten Jahr war ich 2 Minuten schneller und hatte mich wesentlich besser gefühlt. Die Anstrengung war jedoch nicht ohne.

  • Distanz: 21,10 km
  • Zeit: 1:31:30
  • Pace: 4:20
  • HF ø160 bpm

In meiner Altersklasse M45 lief ich auf den 15. Platz, insgesamt auf den 41. Platz

Bedingungen: 3 Grad, sonnig und windig aus Süd-Ost.

39. Sparkassen Marathon in Ulm

In diesem Jahr wurde der 39. Sparkassen Marathon gemeinsam mit dem 10. Einstein Marathon in Ulm durchgeführt. Es war ein recht ordentlicher Sightseeing-Lauf mit viel Rambazamba in der City. Viele Zuschauer und tolle Live-Bands feuerten uns Läufer an. Außerhalb der Stadt wurde es extrem ruhig und leider auch schnell langweilig. Trotzdem war es sehenswert, an der Donau entlang und durch die Natur zu laufen. Soweit zu den guten Dingen des Laufes.

Weniger gut war, dass ich aufgrund meiner Sprunggelenksverletzung nur sieben Wochen effektiv trainieren konnte und mich ab Freitag vor dem Lauf krank fühlte. Ich bekam Kopf- und Nackenschmerzen und hatte bei lockeren Läufen eine um 5-10 bpm erhöhte Herzfrequenz. Letzteres war definitiv kein gutes Timing!

Auch am Wettkamptag lief es nicht optimal. Ein Verkehrsunfall auf der Laufstrecke zog eine 45 minütige Verzögerung der Starts nach sich. So standen wir in Wettkampfkleidung bei 11 Grad und Nebel in den Startblöcken und froren. Trotz der negativen Vorzeichen entschied ich mich von Anfang an die 4:15er Pace zu laufen und diese so lang wie möglich zu halten.

Nach unendlich langem Warten fiel dann endlich der Startschuss und unser Tross setzte sich langsam in Bewegung. „Langsam“ ist ein gutes Stichwort. Viele undisziplinierte Läufer hatten sich unter die schnellen Läufer in Block A (Marathon < 3:00 Stunden) eingereicht und waren auf den ersten Kilometern extreme Hindernisse. Da hätten die Ordner echt bessere Arbeit leisten müssen! So lief ich meiner Pace erst einmal hinterher und war erst ab dem 3. Kilometer im Zeitplan.

Dann kam Ulm-City! Kopfsteinpflaster, kurze harte Steigungen, 90° und 180° Kehren und teilweise undeutliche Streckenführungen waren einige Herausforderungen, die mein Tempo in den Keller zogen. Aber wenigstens das Publikum und die Bands waren klasse!

Raus aus der City ging es wieder entlang der Donau. Kaum noch Streckenposten, sehr wenige Zuschauer und vor und hinter mir nur noch eine Handvoll Läufer. So verliefen die nächsten Kilometer. Bei KM 25 war der Ofen aus. Kraft, Motivation und Biss waren weg. Bei KM 32 verkrampften sich beide Oberschenkel. An Laufen war nicht mehr zu denken. So stieg ich bei einem Versorgungsstand aus, stoppte meine Uhr und wollte aussteigen. Da kaum etwas los war, wurde ich fürstlich bedient. Iso, Cola, Wasser und Magnesium bekam ich von gleich zwei Helfern gereicht. Nach knapp 5 Minuten Pause, in denen ich auch meine Oberschenkel massierte, entschied ich mich weiter zu laufen. Unter den staunenden Blicken der Helfer und Zuschauer und mit reichlich Applaus lief ich wieder los. „Viel Erfolg“ und „Alles Gute“ riefen mir einige hinterher. Das war ein gutes Gefühl.

Ab dem Zeitpunkt musste ich wegen der Krämpfe zwei weitere Pausen machen. Nach jeweils einer kurzen Massage und Dehnung der Oberschenkel lief ich weiter.

Zurück in der Ulmer City wurden die letzten 2 Kilometer wieder haarig. Es folgten erneut Kopfsteinpflaster, 180° Kehren und die bekannten Steigungen. „Bloß keine weiteren Krämpfe“, sagte ich zu mir und lief wie auf Stelzenbeinen die letzten Meter vorsichtig ins Ziel.

Details in meinem Sportics Lauftagebuch: http://sportics.net/sport/display/1484714

Zwischenzeit 1. Halbmarathon: 01:30:59
Zwischenzeit 2. Halbmarathon: 01:47:29
Zielzeit 03:18:28

Fazit:
„Hätte, wäre, wenn“ gibt es nicht. Meine Entscheidung, von Anfang an die Pace zu gehen, war richtig. So konnte ich die Grenzen meiner Fitness schmerzhaft ausloten. Weshalb ich jedoch diese Oberschenkelkrämpfe bekam, ist mir schleierhaft. Ich denke jedoch, dass es an der Kombination von wenig Training und der 4:15er Pace lag.

Die kommenden Tage werde ich locker laufen, etwas Tempo und ein paar kurze Intervalle laufen. So hoffe ich fit zu bleiben, damit ich am 19.10.2014 meinen Halbmarathon in Lübeck in einer guten Zeit schaffe.

Hamburg Marathon 2014

Mein dritter Marathon – geschafft!
Vier Monate Vorbereitungszeit, 1.506 Trainingskilometer bei Wind und Wetter – für einen Marathon, den ich in 3:03:44 gelaufen bin. Damit habe ich meine alte Bestzeit aus Oktober 2012 um mehr als 16 Minuten verbessert.

Als ich Anfang des Jahres mein Training plante, war der Hamburg Marathon noch so fern. Meinen Plan richtete ich auf eine Zielzeit von 3:00 Stunden aus, obwohl meine bisherige Bestzeit bei 3:19:58 lag. „Recht euphorisch“, dachte ich mir und in den ersten Wochen lief ich den vorgegebenen Zeiten, teilweise frustriert, hinterher. Das jedoch änderte sich im Laufe der folgenden Wochen und das Training machte mehr und mehr Freude.

In der Vorbereitungszeit lief ich weiterhin zwei Testläufe, damit ich die Pace, die ich beim Hamburg Marathon laufen wollte, testen konnte. Am 30.03.2014 stand die 28,5 km Langstrecke beim Kieler Hochbrückenlauf und am 13.04.2014 ein Halbmarathon beim Ostseelauf in Timmendorf an. Beide Läufe liefen nach Plan.

Leider spielte die Gesundheit ca. 3 Wochen vor dem Lauf verrückt. Ich bekam plötzlich Schmerzen in der linken Hüfte. Mit Eis und Massagen konnte ich diese zwar in den Griff bekommen, aber leider nicht ganz weg. Richtig doof wurde es in der Woche vor dem Lauf. Das rechte Sprunggelenk meldete sich mit Ziehen und Stechen und beim Auftreten tat es unangenehm weh. Also folgten noch mehr Eis und noch mehr Massagen. Ihr dürft mir glauben, dass das uncool aussah: linke Hand an der linken Hüfte, rechte Hand am rechten Sprunggelenk.

Mit diesem kleinen Geheimnis stand ich dann am Sonntag, Punkt 9:00 Uhr, im Block C und wartete auf den Startschuss.

Die ersten 10 KM lief ich mit einer 4:19er Pace. Das war die perfekte Ausgangslage für meine geplante Endzeit von 3:05 Stunden. Trotzdem versuchte ich mich nach 10 Kilometern der 3-Stunden-Marke zu nähern und zog das Tempo für die nächsten 5 Kilometer auf 4:16 an. Da ich mir nicht sicher war, ob ich diese Pace auch durchhalten würde, reduzierte ich das Tempo nach 15 Kilometern wieder. Später sollte es sich bewahrheiten, dass es eine gute Entscheidung war.

Diese Hälfte des Rennens lief somit fast perfekt. 1:30:54 benötigte ich für den ersten Halbmarathon und ich schloss wenig später auf eine kleine Gruppe dänischer Läufer auf und folgte denen. Plötzlich musste einer der Läufer humpelnd aussteigen. Auweia! Denn auch die Schmerzen in meinem rechten Klumpfuß, im Wechsel mit der linken Hüfte, wurden langsam aber sicher schmerzhafter. Nun hieß es nur noch: „Zähne zusammen beißen und weiterlaufen!“

Auf den letzten Kilometern ging bei mir das große Rechnen los. 3:05, 3:04,… 3:03?!? Erst auf dem letzten Kilometer realisierte ich, dass ich eine 3:03er Endzeit laufen werde. Davon hatte ich bislang nur geträumt, aber keinesfalls damit gerechnet. Doch die 3:03 stand jetzt fest und ich reduzierte das Tempo und genoss den letzten Kilometer und den Lauf über den roten Teppich mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht bis ins Ziel.

Details und Zwischenzeiten auf Sportics: http://sportics.net/sport/display/1470820
Splits: 1. Halbmarathon: 1:30:54 // 2. Halbmarathon: 1:32:50

Die Strecke: Der Hamburg Marathon ist eine großartige Veranstaltung. Der Verpflegungsstände sind richtig gut organisiert. Das Publikum ist spitze. Auf der gesamten Strecke wird angefeuert. Die Strecke ist anspruchsvoll, da sie reichlich Höhenunterschiede hat. Einen Kilometer vor dem Ziel fordert der Gorck-Fock-Wall noch einmal alle Reserven.

Das Wetter: 8 Grad, bewölkt und Nieselregen am Start. Es erwärmte sich auf11 Grad. Der Wind kam mit 3 bft. aus Nord-West und war reichlich frisch.