Langer Lauf im Dauerregen

Langer Lauf im Dauerregen
Langer Lauf im Dauerregen

Heute lag mal wieder ein Langer Lauf an und es war der zweite auf dem Weg zum Hamburg Marathon. Da ich mir das Wetter leider nicht aussuchen konnte, lief ich die 35 Kilometer im andauernden Nieselregen, bei 4 Grad und mit teilweise recht stürmischen Windböen. Natürlich gefühlt immer von vorn. Gegen Ende nahm der Regen und der Wind sogar noch zu. Platternass stehe ich nach der Rückkehr auf unserer Terrasse. Ihr könnt glauben, dass sowohl die heiße Dusche als auch der Pott Kaffee gut taten.

Der erste 30er für den Hamburg Marathon

Der erste 30er für den Hamburg Marathon 2017
Der erste 30er für den Hamburg Marathon 2017

Noch 10 Wochen bis zum Hamburg Marathon und heute lag nach langer Zeit mal wieder ein 30 km Lauf an. Mit -1 Grad und reichlich frischem Wind aus Nord-Ost war es wettertechnisch wirklich unangenehm. Die Sonne blieb trotz Ankündigung aus – es war alles grau in grau. Nach dem Lauf gab es mit Dinkelmehl zubereitete Pencakes mit frischen pürierten Heidelbeeren, um wieder zu Kräften zu kommen ?

Der letzte Lange

Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen. Getreu diesem Motto startete mein Tag im Garten. Bauen, buddeln und ein Fundament für unser neues Gewächshaus musste her.

Am späten Nachmittag, nach dem Kaffeetrinken, machte ich mich trotzdem noch auf den Weg, um meinen letzten langen Lauf vorm Hamburg Marathon zu absolvieren. Und da mir der Tag in den Knochen hing und meine Fitness umd Verfassung sowieso hinter meinen Plänen hinterher hinkt, habe ich den vorgegebenen Plan kurzerhand geändert.

Mein Plan: 23 – 27 km Dauerlauf, nicht schneller als Tempo 05:07 und HF zwischen 128 – 139 bpm, die letzten 5 km im Marathontempo

Distanz: 34,01 km
Zeit: 2:55:34
Pace: 5:10
HF ø143 bpm

Bedingungen: Bei 15 Grad los, bei 12 Grad zurück. Sonnig, aber windig mit stürmischen Böen aus Süd-West.

Einfach dauergelaufen

Oh ha, da waren die Beine aber schwer. Meine gestrigen Intervalle hatten es wohl in sich.

Nachdem ich zu Hause ankam habe ich mich trotz aller Gewohnheiten erst einmal hingelegt. Normalerweise mache ich so etwas nicht, denn so eine Aktion kann zeitlich unberechenbar enden 😉 Aber heute tat es einfach mal not.

Knapp eine Stunde später und gefühlt etwas frischer startete ich meinen Lauf. Nach knapp 400 m war es klar – das würde ein anstrengender Lauf werden. Mit schweren und kraftlosen Beinen lief ich die ersten Kilometer mit einer Pace von um die 5:06 km/ min. Auch die HF wollte nicht so richtig in den Minimalbereich vordringen.

Ab Kilometer 5 lief es dann besser. Ich hatte mich warmgelaufen und ich konnte langsam Fahrt aufnehmen, um am Ende meine Trainingsvorgaben zu erfüllen.

Mein Plan: 12 – 16 km Dauerlauf, HF 138 – 150 bpm

  • Distanz: 15,01 km
  • Zeit: 1:14:43
  • Pace: 4:59 min/ km
  • HF ø142

Bedingungen: Sonne pur und frühlingshafte 11 Grad.

Der vorletzte Lange

In dieser Woche habe ich nach einer längeren Phase, in der ich die Trainingsumfänge und Geschwindigkeit reduziert habe, beides wieder angezogen.

Das spürte ich auch bei meinem heutigen langen Lauf. Nach knapp 25 km wurde es anstrengend und bei km 30 musste ich beide Oberschenkel lockern und dehnen.

Da ich bis auf eine Banane nichts weiter mit genommen hatte, auch kein Wasser, gehe ich stark davon aus, dass es daran lag. Also, beim nächsten Langen sollte ich unbedingt wieder Wasser mit nehmen.

Mein Plan: 29 – 36 km Dauerlauf bei einer HF ø128 – 139 bpm

Distanz: 32,05 km
Zeit: 2:43:58
Pace: 5:07
HF ø140 bpm

Bedingungen: Bei 11 Grad los, bei 6 Grad zurück gewesen. Trocken, sonnig, aber windig aus Nord. Also Gegenwind auf dem Rückweg.

Langsam gehts wieder aufwärts

Lange ist es her, dass ich mich in einem Training so gut wie heute gefühlt habe. Ich konnte mich fast nicht mehr an dieses gute Gefühl erinnern. Das war auch der Grund, weshalb ich meine Trainingsumfänge und Intensitäten seit Anfang März reduziert habe.

Scheinbar geht es jetzt wieder aufwärts. In jedem Fall passte gestern einiges. Das Wetter war top und meine Motivation gesteigert. Und ob sich die Reduzierung oder auch die Zeit des „unfit-fühlens“ auf meine geplante Endzeit beim Hamburg Marathon auswirken werden, werde ich schon am Sonntag beim Ostseelauf in Timmendorf erfahren.

Mein Plan: 11 – 15 km Dauerlauf bei einer HF ø138 – 150 bpm

  • Distanz: 15,00 km
  • Zeit: 1:12:55
  • Pace: 4:52
  • HF ø146 bpm

Bedingungen: Beim Start 12 Grad, gegen Ende 7 Grad, sonnig und trocken.

Beine wie Blei

Eigentlich wollte ich heute meine Intervalle von gestern nachholen. Aber als ich im Travestation ankam, war meine Motivation auf den Nullpunkt gesunken. Die Beine waren schwer wie Blei und die Bahn war eine einzige Pfützenlandschaft. Als wäre das nicht schon Herausforderung genug, fing es erneut an zu regnen und zu stürmen – und das bei nur 4 Grad. Nein, dieses Wetter und Intervalle passen wirklich nicht zusammen.

So entschloss ich mich, etwas gegen meine schweren Beine zu unternehmen und lief eine lockere bis zügige Runde rund um Oldesloe herum. So habe ich zumindest 748 Kalorien verbrannt :/ Und meine Intervalle werde ich diese Woche einfach mal ausfallen lassen!

Mein Plan: 10 – 14 km Dauerlauf bei einer HF ø138 – 150 bpm

  • Distanz: 13,70 km
  • Zeit: 1:11:11
  • Pace: 5:12
  • HF ø134 bpm

Bedingungen: 4 Grad, stürmisch und regnerisch.

Langer Lauf und Sauwetter passen nicht zusammen

Gefühlt hatten wir heute nur eine halbe Stunden schönes Wetter. Den Rest des Tages regnete, hagelte und stürmte es. Bei dem Wetter macht ein langer Lauf eher keinen Spaß. Erst gegen späten Nachmittag klarte es ein wenig auf und die Sonne kam durch. Leider aber nicht lange genug. Von daher lief ich die letzten 5 km bei Sturm und Regen :/

Vom Trainingszustand her bin ich jedoch auf einem guten Weg. Die allgemeine Fitness hat sich seit Januar sehr verbessert und die HF ist gegenüber dem ersten langen Lauf wesentlich reduziert.

Mein Plan: 25 – 32 km Dauerlauf, nicht schneller als 5:13er Pace, HF zwischen 128-139 bpm.

  • Distanz: 25,50 km
  • Zeit: 2:13:15
  • Pace: 5:13
  • HF ø135

Bedingungen: 5 Grad. Hagel, Regen, Sturm – ätzend!